Über uns

ARCARDA GmbH

Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und auch gern mehr über uns/unser Team erfahren möchten.

 

Die Firma ARCARDA GmbH wurde im Jahre 2004 gegründet und wurde in den Jahren vorher als Personengesellschaft betrieben. Seit dieser Zeit beschäftigen wir uns nahezu ausschliesslich mit Refraktometern. Wir haben ständig weit über eintausend Geräte an Lager und sind somit nicht nur für den Endverbraucher gern gesehener Lieferant. 

Bei ARCARDA® handelt es sich um ein registriertes Warenzeichen, d.h. Refraktometer von uns sind Produkte mit Markenschutz.

Gerne gehen wir auf Ihre Individualisierungswünsche bezüglich der Einbindung Ihres Firmenlogos, der Ausstattung und Beschriftung ein. Fragen Sie uns hierzu bitte bezüglich Kosten und Lieferzeiten an.

Viele unserer Kunden empfehlen uns weiter oder beschaffen sich nach vielen Jahren der Anwendung ein neues Gerät bei uns.  Wir testen unsere Geräte permanent und führen regelmäßige Qualitätstest durch, indem wir u.a. die Messwerte mit denen unserer hochgenauen Laborgeräten vergleichen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie uns weiterempfehlen und wir Sie als zufriedenen Kunden registrieren dürfen.

Sollten Sie dennoch Fragen oder Probleme haben, können Sie sich mittels Link auf der Online-Streitbeilegungs-Plattform der EU informierenhttp://ec.europa.eu/consumers/odr/

 

FAQ: Nachfolgend habe wir einige immer wieder aufgetretene Fragen beantwortet. Gern beantworten wir auch Ihre Fragen. 

 

Was bedeutet ATC?

Automatically Temperature Compensations bedeutet, dass nachdem das Refraktometer kalibriert wurde, eine automatische Anpassung des abgelesenen Messwertes bei unterschiedlichen Temperaturen stattfindet. Üblicherweise geschieht dies über den Temperaturbereich von 10° bis 30°C. 
Warum dieser Aufwand? Die Brechzahl der zu messenden Flüssigkeit ist abhängig von der Temperatur der Flüssigkeit. (Übrigens erkennen Sie diesen Effekt z.B. im Badewasser, wenn Sie heißes Wasser in Kaltes einfliessen lassen. Hierbei entstehen Schlieren, welche nichts anderes bedeuten, dass wir es hier mit unterschiedlichen Brechzahlen zu tun haben) Technisch wird dies im Normalfall über eine lose Lagerung der Skala des Handrefraktometers realisiert. Ein Bimetall richtet die Skala entsprechend der Temperatur aus. Die Erwartungen dürfen hierbei jedoch nicht zu hoch geschraubt werden! Messfehler entstehen z.B. dann, wenn man davon ausgeht, dass die Temperatur des Glasprismas der des Innenraums des Gerätes entspricht. Dies ist erst nach einer längeren Zeit der Fall. Das bedeutet, dass auch wenn draußen im Freien bereits die 30°C erreicht sind so muss dies nicht für die "Innereien" des Refraktometers gelten! Gerade bei Geräten mit schwer messbaren Flüssigkeiten (z.B. hoher Zuckergehalt, Honig etc.) ist es physikalisch und konstruktionsbedingt sehr schwer, genaue und reproduzierbare  Messergebnisse zu erzielen. Die Digitalen Messgeräte verfügen im Übrigen über eine integrierte Temperaturkompensation, welche auf Korrekturtabellen digitaler Art zurückgreifen. Das hochgenaue Abbe-Refraktometer verfügt aus den o.g. Gründen auch über Thermostatisierungsanschlüsse, um mittels eines externen Thermostaten exakt eine bestimmte Messtemperatur konstant halten zu können. Je genauer dies geschieht, um so genauer ist das Messergebnis!

 

Messung bei von Kalibrierung abweichender Temperatur ohne ATC?

Da der Messwert, wie bereits unter ATC geschrieben, temperaturabhängig ist, greift man in diesem Fall zu Korrekturtabellen. Hier steht geschrieben, wie der abgelesene Wert zu korrigieren ist. Eigentlich eine ganz einfache Methode. Die Korrekturtabellen liegen den Geräten normalerweise bei. Bei uns können Sie sich diese Korrekturtabellen aus dem Internet auch herunterladen.

Sind die Handrefraktometer alle gleich?

Nein, die Handrefraktometer sind nicht alle gleich, da je nach zu messendem Bereich zum einen unterschiedliche Skalen verwendet werden und zum anderen auch die Baulänge variiert werden muss, da das zu messende Medium in verschiedenen Brechzahlbereichen liegen kann. Das bedeutet, dass sowohl der sog. Offset (der unterste zu messende Wert), wie auch Span (der zu messende Bereich), völlig unterschiedlich sein kann. Die daraus entstandenen Skalen sind applikationsbezogen (Anwenderspezifisch) benannt worden. Die Bandbreite reicht von der bekannten Brix-Skala über die Oechsle-Skala der Winzer bis hin zu den Honig-Feuchte-Skalen der Imker.

Wo werden die Geräte produziert?

Es gibt weltweit, wie auch bei anderen Produkten, verschiedene Hersteller, die sich auf diese Geräte spezialisiert haben. Die Länder USA, Japan, Deutschland, Korea und China gehören sicherlich zu den Weltmarktführern, wobei allein in China etwa 8-10 Hersteller existieren. Die Hersteller kommen überwiegend aus dem Bereich der optischen Industrie, wo man insbesondere die präzise Glaslinsenfertigung (schleifen) beherrscht. Die Linsen sind die Schlüsselteile jeglicher optischer Präzisionsinstrumente (Kamera, Fernglas etc.) Auch in einem Handrefraktometer sind teilweise bis zu 8 Linsen verbaut! Billighersteller setzen hier z.T. auch Pressglas ein, welches natürlich nicht die Präzision der geschliffenen Linsen hat. Weiterhin sollte man auf gute Gewindegänge für die Parallelverschiebung der Linsen zur Fokussierung achten.

Die ARCARDA® -Handrefraktometer kommen aus unterschiedlichen Produktionsstätten in China und erfüllen die o.g. Qualitätskriterien. Ein ständiger Kontakt zu den Herstellern verspricht gleich bleibende Qualität und das nun schon seit langer Zeit. Tausende zufriedener Kunden im In- und Ausland, sowohl im konsumer- wie auch im industriellen Bereich verwenden ARCARDA® -Refraktometer und bestätigen uns Ihre Zufriedenheit.

Welche Verschleißteile sind bei intensivem Gebrauch zu erwarten?

Das einzige zu erwartende Verschleißteil ist die Abdeckklappe des Prismas. Diese kann bei etwas unvorsichtiger Handhabung leicht zerbrechen und macht das Handrefraktometer dann erst einmal unbrauchbar. Ersatzklappen sind jedoch bei uns innerhalb von 24 bis 48 Stunden lieferbar.

Mit welcher Flüssigkeit kann ich das Refraktometer kalibrieren?

Refraktometer werden üblicherweise mit reinem Wasser (oder destilliertem Wasser) kalibriert. Meist ist die Werkskalibrierung jedoch schon sehr exakt, so dass selten nachkalibriert werden muss. Ausnahmen bilden Refraktometer, die in einem sehr hohen Brechzahlbereich arbeiten (hoher Zuckergehalt), wie z.B. Refraktometer für Honig. Diese Geräte werden üblicherweise mit Bromnaphtalin oder Nelkenöl kalibriert, da diese Flüssigkeiten mit einer exakten und hohen Brechzahl geliefert werden können, ohne dass sich z.B Ablagerungen, wie bei hochgezuckerten Lösungen bilden.